[GERMAN]
"[...] Selbst wer nicht synästhetisch veranlagt ist, kann so Bilder hören und Klänge sehen. [...]
Mit alten Stichen, anatomischen und obskurantistischen Zeichnungen, Skeletten, Totenschädeln
und geflügelten Gestalten schaffen die Videokünstler Assoziationsräume, die sich
im Verbund mit rezitierten Texten zuweilen zu regelrechten Vanitas-Allegorien verdichten [...]
Neue Zeitschrift für Musik
Artikel vom Rainer Nonnenmann. kompletter
[pdf]
"...Wahrend die Rander des Geschehens zerfliesen bis tief in die stillen
Minuten hinein, brodelt es im Innern, wird die Totale von neuen
Impulsen gestarkt, von langen Linien umschnurt, neu gefarbt oder
in der Perspektive gedreht. Gelegentlich turmen die Klange sich
bis hoch unter das Gewolbe auf und geniesen die Grose, die
der Raum ihnen verleiht.
Mittendrin fliegen himmlische Wesen und ratselhafte Worte
uber die Bildflachen von Luis Negron und Juan Orozco, nahren
Assoziationen, die der Ort schon geweckt hat, erzahlen kleine
Geschichten, legen Fahrten, auch zum Klang, und fuhren in die Irre."